Busausflug der besonderen Art – natürlich nachhaltig

Der Andrang war groß: Zahlreiche Reiselustige nahmen an den Ausflügen der Bürgerhilfe teil, die der Verein jedes Jahr für seine Mitglieder veranstaltet. Ziel war das Biosphärenreservat Rhön mit Begegnungen der ganz tierischen bzw. luftigen Art. Ein Rückblick.

Neugierig und erwartungsvoll waren sie alle: die Teilnehmer an den Busfahrten der Bürgerhilfe. Jedes Jahr organisiert der Verein für seine Mitglieder interessante Ausflüge. Wegen des großen Ansturms wurden in diesem Jahr sogar vier davon organisiert. Mit viel Liebe zum Detail vorbildlich wie liebevoll organisiert von Günter Meyer ging es in das Biospärenreservat Rhön, das den gesamten Kernbereich der Rhön umfasst.

Das Blöcken der Lämmer

Die Fahrt führte direkt nach Ehrenberg zur Schäferei Weckbach, umgeben von naturbelassenen Bergwiesen, Hochmooren, Wäldern und Bächen. Eindrucksvoll berichtete der Schäfer, dass noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts das Rhönschaf vom Aussterben bedroht war. Heute springen die Schafe wieder zahlreich herum und sind zu beliebten Landschaftspflegern geworden. Durch Abweidung nämlich erhält das Rhönschaf den sensiblen Kalkmagerrasen mit seinen artenreichen Pflanzengesellschaften aus Kräutern, Gräsern und Blumen. Nebenbei erhält es auch  den Kreislauf der Natur. Nach vielen interessanten Geschichten und allseitigem „Streicheln der Lämmer“ kehrten die Teilnehmer zur Brotzeit in die Schäferhütte ein, wo selbstverständlich „lecker Lamm“ serviert wurde.

Wer wird den gleich in die Luft gehen

Gestärkt stürzten sich die Teilnehmer gleich ins nächste Abenteuer – etwas für Mutige. Die Ausflügler bekamen nämlich die Chance mit einem Segelflieger in die Lüfte zu steigen. Startplatz: die Wasserkuppe mit 950 m, dem höchsten Berg der Rhön.  Das war ein einzigartiges Erlebnis, so hoch durch die Lüfte zu gleiten und die wunderbare Landschaft der Rhön auf einem Rundflug zu genießen – und zwar ganz CO2 frei. Aber nicht alle wagten sich hoch in die Lüfte. Die meisten wählten  die etwas ruhigere Variante und besichtigten das nahegelegene Segelflugmuseum. Es ist mit etwa 4000 m² Ausstellungsfläche das größte Museum seiner Art. Das war ein Schauen und Staunen quer durch die Geschichte und Exponate des Segeflugs.

Vorfreude aufs nächste Jahr

Nach einer Abendvesper im idyllisch gelegenen Waldgasthof am Rande des Vogelsbergs, klang der Abend bei einem Spaziergang aus. Spät ging es zurück im Bus nach Maintal. Alle saßen zufrieden und voll neuer Eindrücke in ihren Sitzen. Brigitte K. gefiel es die erste Fahrt gut, dass sie an allen vier Ausflügen teilnahm „Für mich sind die Ausflüge der Bürgerhilfe immer das Highlight im Jahr. Günter bereitet die Trips  immer toll vor und sorgt für einen unvergesslichen Tag,“ schwärmte die 77jährige. Sie freut sich schon auf 2020.

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