Magischer Herbstspaziergang

Auf unseren Spaziergängen und gemütlichen Radtouren entdecken wir immer wieder Magisches. Vor allem im Herbst ist die Natur voller  Wunder und Entdeckungen. Impressionen eines Spaziergangs.

Jede Jahreszeit hat ihre Reize. Speziell auch der Herbst. Blüten und Kräuter findet man nur selten, aber es sind noch welche da. Und die Bäume und Sträucher hängen voll mit Beeren, Nüssen und Früchten. Hier eine kleine fotografische Entführung in die Herbstmagie.

Immer früher verabschiedet sich die Sonne vom Tag. Es ist, als hörten wir sie leise seufzen, wenn sie mit ihren letzten Strahlen die Wipfel der Bäume streichelt  und ihre Äste tiefrot bemalt.  Der Herbst ist da. Es ist eine einzigartige Jahreszeit, denn wir sehen uns wieder nach etwas kühlen Tagen und kuscheligen Nachmittagen auf dem Sofa, nach heißer Kartoffelsuppe, nach warmen Apfelkuchen und Nebelschleiern am Morgen, nach der bunten Natur und Wanderungen durch raschelnde Blätterberge.

Und was kann man alles noch in der Natur entdecken. Da verströmt die Blume am Wegrand mit aller macht ihre letzte Blühkraft. Der Beerenbusch fängt erst noch damit an, tiefrote Kugeln zu formen. Der Farn verkleidet sich in ein eisgraues Kleid. Der Lampion weist uns mit seiner roten Laterne den Weg.

Wenn Sie Lust haben, selbst die Natur zu entdecken, kommen Sie doch einfach mit auf einen unserer nächsten Spaziergänge oder Wanderungen.

Der Herbstwind weht und Drachen fliegen,
hoch in den Himmel schweben sie
und lassen sich im Takte wiegen
zu einer Herbstwindmelodie.

Die Wolken zieh’n, wie Wattebäusche
über die bunten Wälder hin.
Der junge Wein verursacht Räusche,
macht dumm im Kopf, verwirrt den Sinn.

Im Herbst verändert sich so vieles –
Bäume und Felder werden kahl.
Es gibt nichts Festes, nichts stabiles,
es gibt nur das „Es war einmal“.

Von vielem muss man Abschied nehmen,
von hellen Nächten, langem Tag,
von leichten Kleidern, so bequemen,
von Blütenduft und Amselschlag.

Der Sommertraum, er ist gewesen,
zwar gibt’s noch immer Sonnenschein,
auch süße Früchte, auserlesen
und Wanderungen querfeldein.

Der Herbstwind weht, fährt durch die Haare,
er stürmt und bringt den Regen mit.
Das Jahr kommt langsam in die Jahre,
wir leider auch – mit gleichem Schritt.

Herstgedicht von Sabine Quint