Volles Haus

Letzten Dienstag, 16. April, fand unsere Jahresmitgliederversammlung statt. Thema war ein aktives und arbeitsreiches Jahr – und ganz viel Neues.

Letzten Dienstag fand wie jedes Jahr unsere Jahresmitgliederversammlung statt. Die Reihen waren gut gefüllt. Der 1. Vorsitzende Wilfried Siegmund informierte die Anwesenden über die zahlreichen Projekte, die 2018 in Angriff genommen wurden. Investiert wurde in die Ausstattung der Vereinsräume, des Büros, in  Lehrküche, den TextilShop und auch in die Räumlichkeiten der Tafel. Arbeitserleichterung brachte vor allem die Einführung eines neuen Mitgliederverwaltungsprogramms. Außerdem brachte der Vorstand viel Mühe und Zeit auf, um die aktuellen Anforderungen der aktuellen Datenschutzverordnung zu erfüllen und damit den notwendigen Schutz der Mitgliederdaten zu gewährleisten. Ein mehrmonatiges Projekt war außerdem die Überarbeitung des kompletten Außenauftritts des Vereins. Ein neues Logo wurde erstellt, der Webauftritt relaunched und neue Drucksachen erstellt. „Wir sind nicht nur moderner, informativer und „peppiger“ geworden. Vor allem können sich Interessierte jetzt viel besser darüber informieren, wer wir sind, was wir tun und weshalb wir es tun. Vor allem wollen wir in der Zukunft noch mehr dazu anregen, eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen“, sagt Siegmund.

Die wichtigsten Daten 2018

Mit 2495 Mitgliedern ist die Zahl der Mitglieder weiterhin konstant. Besonders erfreulich ist auch die Bereitschaft von 350 Mitgliedern, sich für andere zu engagieren. Diese aktiven Mitglieder leisteten im Jahr 2018 rund 18.000 Stunden in Sachen Hilfsdienste; ein Großteil davon, nämlich 10.000 Stunden, davon die 100 Tafel-Aktiven. Sie verteilten an rund 7.000 Haushalte mehr als 16.000 Essensportionen. Besonders stark nachgefragt waren übrigens die Begleitdienste: über 2.300 Stunden sind hier angefallen.

Wie jedes Jahr wurden auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder geehrt, die inzwischen seit 10 bzw. 15 Jahren aktiv sind. Leider stand auch ein Abschied an. Alle bedauerten sehr, daß Frau Stark, der Gründerin des Wunschgroßeltern-Projekts,  sich aus privaten Gründen in Zukunft etwas mehr Ruhe gönnen will – so sehr wir ihn ihr auch gönnen. Frau Stark hat das Projekt nämlich nicht nur mit viel Engagement und Herzblut aus der Taufe gehoben, sie hat es auch hervorragend geführt und in der Region als Vorbild für andere Städte entwickelt.

Zu guter Letzt dankten die Mitglieder dem Vorstand für die geleistete Arbeit und entlasteten ihn einstimmig. Als neue Besitzerin im Vorstand wurde Iris Becker gewählt, die sich in Zukunft vor allem um das neuen Mitgliederverwaltungsprogramm kümmern wird.