Unterwegs auf dem „Wettertal-Wanderweg“
– vom Rosendorf Steinfurth in die Kurstadt Bad Nauheim –
– vom Rosendorf Steinfurth in die Kurstadt Bad Nauheim –
Die Juliwanderung der Bürgerhilfe Maintal führte 33 Wanderinnen und Wanderer in die Wetterau. Ausgangspunkt war das Rosendorf Steinfurth, von wo aus sich die Gruppe bei angenehmen Temperaturen auf den abwechslungsreichen „Wettertal-Wanderweg“ begab.
Zu Beginn verlief die Strecke durch die weitläufigen Auen der Wetter, die der gesamten Region ihren Namen gibt. Ein Storchenpaar ließ sich bei der Futtersuche von den Wandernden nicht stören und bot gleich zu Beginn ein schönes Naturerlebnis. Über eine historische Steinbrücke am westlichen Ortsrand wurde die Wetter überquert, bevor die Gruppe der Markierung des Wettertal-Wanderwegs – dem grünen „W“ im grünen Kreis – entlang des Eichwaldes folgte.
Nach einem längeren Anstieg war eine erste Trinkpause am schattigen Waldrand mehr als willkommen. Die Sonne gewann inzwischen deutlich an Kraft und sorgte bereits am Vormittag für sommerliche Temperaturen. Ein lohnender Abstecher führte anschließend zum Seengebiet „Kieskaut“, wo die Wandergruppe an einem idyllisch gelegenen Anglersee eine ausgedehnte Rast einlegte.
Über gut ausgebaute Feldwege, vorbei am Eichwald und den für Steinfurth typischen blühenden Rosenfeldern, ging es weiter in Richtung Bad Nauheimer Stadtteil Wisselsheim. Wenig später war die Kurstadt erreicht. Im Goldsteinpark fanden vor allem der markante Goldsteinturm sowie die Skulpturen des Planetenwegs großes Interesse.
Nach rund zehn Kilometern freuten sich alle auf die wohlverdiente Mittagspause im Biergarten vom „Landhaus Bavaria“. Ein kühles Getränk und ein gutes Essen sorgten für neue Kräfte, bevor die Wanderung durch den weitläufigen Kurpark fortgesetzt wurde. Vorbei am Großen Teich und entlang der schattigen Kurwege an der Usa ließ sich die zunehmende Hitze noch gut ertragen.
Über den Promenadenweg führte die Strecke am Golfplatz vorbei nach Nieder-Mörlen. Der anschließende Rückweg nach Steinfurth verlief durch offene Feldlandschaften, in denen Schattenplätze rar waren. Umso häufiger wurde die Gelegenheit genutzt, mit einem Schluck aus der Trinkflasche für Erfrischung zu sorgen.
Als schließlich der „Alte Wasserturm“ in Sicht kam, war das Ziel nicht mehr weit. Nach einem etwas steileren Abstieg erreichte die Wandergruppe wieder den Ausgangspunkt ihrer abwechslungsreichen Rundwanderung.
Am Ende standen 15,2 Kilometer, rund 260 Höhenmeter und eine reine Gehzeit von etwa drei Stunden und 45 Minuten zu Buche. Trotz sommerlicher Temperaturen von bis zu 28 Grad waren sich alle Teilnehmenden einig: Diese Tour durch die reizvolle Landschaft der Wetterau war einmal mehr ein gelungenes Wandererlebnis.