Berge und Täler im Strietwald

– Kleinostheim – Rückersbacher Schlucht – Steinbachtal –

Im Strietwald, nördlich von Aschaffenburg, erwartete die Wandergruppe der Bürgerhilfe Maintal e.V. eine abwechslungsreiche, aber durchaus anspruchsvolle Tour mit zwei längeren Anstiegen und reizvollen Wald- und Talabschnitten. Start war im unterfränkischen Kleinostheim.

40 Wanderinnen und Wanderer ließen sich von dem anspruchsvollen Höhenprofil nicht abschrecken. Gleich zu Beginn stand der erste Anstieg auf dem Programm. Rund 200 Höhenmeter galt es bis zum Scheitelpunkt des ersten Wegabschnitts zu bewältigen. Oben angekommen, bot sich eine kurze Verschnaufpause an, bevor der Weg zunächst wieder abwärts führte.

An den Waldseen des Angelvereins Kleinostheim bot sich eine gute Gelegenheit für das obligatorische Gruppenfoto. Anschließend führte ein uriger Pfad hinunter ins Maintal. Pünktlich um 12 Uhr erreichte die Gruppe den „Schluchthof“. Dort genossen alle die vorzügliche Betreuung durch den Gastwirt und sein Team und stärkten sich für den weiteren Weg.

Bei inzwischen sommerlichen Temperaturen setzte die Gruppe ihre Wanderung durch die angenehm kühle Rückersbacher Schlucht fort. Spätestens an der Brücke über den Rückersbach zeigte sich jedoch, dass der leichte Teil der Strecke vorbei war. Der zweite längere Anstieg stand bevor. Erneut ging es kräftig bergauf – zurück auf die bereits am Morgen erreichte Höhe.

Nach einer kurzen Verschnaufpause freuten sich die Wanderinnen und Wanderer auf den „Abstieg“ zur „Ludwig-Thoma-Hütte“, dem sogenannten Pfaffenwaldhäuschen. Von dort führte der Weg weiter abwärts ins Steinbachtal, einem besonders reizvollen Abschnitt der Wanderung. Bei den vermutlichen Überresten der ehemaligen „Menzenmühle“ erreichte die Gruppe das wild-romantische Tal und konnte noch einmal die besondere Atmosphäre dieses Tales genießen. Am „Jahnfelsen“ erinnert eine Bronzetafel an den 150. Geburtstag von „Turnvater Jahn“. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt in Kleinostheim.

Am Ende standen 16,8 Kilometer, 420 Höhenmeter im Anstieg und eine reine Gehzeit von etwa 4 Stunden und 10 Minuten auf dem Wanderkonto. Von der anspruchsvollen, abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen Septemberwanderung waren alle Teilnehmer begeistert.