„5 Seen im Frankfurter Stadtwald“

Die erste Wanderung der Wandrgruppe am 04. Januar führte durch den Frankfurter Stadtwald.

Ausgangspunkt war der Parkplatz „Scheerwald“ oberhalb von Frankfurt-Oberrad. 31 Wanderfreunde begaben sich auf den Weg, den Stadtwald zu erkunden. Im Frankfurter Stadtwald gibt es eine Vielzahl von Seen, die jedoch als Weiher bezeichnet werden, da sie nur eine geringe Wassertiefe haben. Als Erstes ging es am Buchrainweiher vorbei zum Maunzenweiher. Über die lange Kesselbruchschneise gelangte die Wandergruppe zum Kesselbruchweiher und zum benachbarten Försterwiesenweiher. Zuletzt führte die Wanderung zum Jacobi-Weiher, von den Frankfurter aufgrund seiner Ausdehnung auch „Vierwaldstädter See“ genannt. Die erste Wanderetappe wurde im Restaurant „Oberschweinstiege“ im Norden des Sees beendet.

Zu Beginn des zweiten Wanderabschnittes setzte leichter Regen ein, der zum Glück nicht lange anhielt. Ein kurzer Besuch am „Pinkelbaum“, einem Kunstobjekt des Künstlers F.K. Waechter, musste sein. Dort liest man: „300 Jahre hat man mich angepinkelt – jetzt pinkle ich zurück“. Anschließend besuchte die Wandergruppe das „Königsbrünnchen“. Das Wasser dieser einzigen natürlichen Quelle im Stadtwald erhält seine braunrote Farbe durch seinen Eisenhydroxidgehalt. Über den Königswiesen- und Königsbrunnenweg führte die Wanderroute am Lerchesberg an den Stadtrand von Frankfurt. Südlich von Sachsenhausen wurde noch kurz vor Erreichen des Ausgangspunkte der neue Goetheturm besichtigt. Leider war er geschlossen, und so gab es nicht den vom Wanderführer angekündigten Blick auf die Skyline von Frankfurt.

Die gesamte Wegstrecke, mit einer reinen Gehzeit von 3,5 Stunden, hatte eine Länge von 14,0 km bei lediglich 75 Höhenmetern im Anstieg.